Compex Professional
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PATHOLOGIEN
Direktzugang zu den Behandlungsmethoden
PATHOLOGIEN
BEHANDLUNG BEI CHONDROPATHIA PATELLAE (POSTTRAUMATISCH)

Protokoll

Patellasyndrom Stufe 1: 1. Woche
Patellasyndrom Stufe 2: 2.-3. Woche
Patellasyndrom Stufe 3: 4. Woche, dann zum Erhalt der erzielten Ergebnisse

 

Frequenz der Behandlung

5 Sitzungen pro Woche über 4 Wochen und nach der 4.
Woche eine Sitzung pro Woche als Erhaltungsbehandlung.

Position des Patienten

Lassen Sie den Patienten mit gestrecktem Knie arbeiten.
Da mit gestrecktem Knie gearbeitet werden muss, um keinen Überdruck an der hinteren Seite der Kniescheibe zu erzeugen, benutzt man für den Quadrizeps 3 Stimulationskanäle.
Diese Position verkürzt den Quadrizeps, was für die Technik der Elektrostimulation ungünstig ist, da der Patient in dieser Position die Kontraktion meist als unangenehm oder sogar schmerzhaft empfindet (Eindruck eines Krampfes). Der Einsatz einer hohen Stimulationsenergie, die eine hohe räumliche Beanspruchung garantiert, kann bei manchen sensiblen Patienten schwer fallen. Der dritte Stimulationskanal erlaubt es, dieses Problem zu kompensieren, und die räumliche Beanspruchung und damit die Wirksamkeit der Behandlung zu optimieren.

 

Platzierung der Elektroden

Die drei kleinen positiven Elektroden werden an den jeweiligen motorischen Reizpunkten des M. vastus med., des M. vastus lat. und des M. rectus femoris angelegt. Zwei negative Pole werden mit einer großen, am Oberschenkelansatz platzierten Elektrode verbunden. Die dritte kleine negative Elektrode wird knapp oberhalb angebracht (siehe Zeichnung 41).

Es ist absolut wichtig, alle Formen der Muskelzuckungen zu vermeiden, die schmerzhaft sein könnten. Deshalb müssen die Aufwärm- und Entspannungsphasen zwischen den Kontraktionen vermieden werden. Die Compex-Programme Patellasyndrom sind deshalb so eingestellt, dass diese Muskelzuckungen vermieden werden.