Bei einer Veneninsuffizienz liegt eine organische Beschädigung der Venenwand durch die Insuffizienz der Klappen der tiefen Beinvenen und der Venae perforantes vor. Das venöse Blut staut sich und lässt die Oberflächenvenen bis zur Entstehung von krampfaderartigen Erweiterungen anschwellen.
Falls kein Stauungsödem vorliegt, ermöglicht die Elektrostimulation eine Steigerung des Blutflusses, so dass die Sauerstoffversorgung des Gewebes verbessert wird und eine höchstmögliche Entleerung der Venen bewirkt wird, was dem Kampf gegen eine Stase dient.
Das Vorhandensein eines Ödems ändert das Elektrostimulationsprogramm vollkommen, das dann tetanische Kontraktionen hervorruft, um die Entleerung der Venen zu stimulieren.